10 Jahre deutschsprachige Poetry Slam-Meisterschaften - chronologisch
München 8. bis 12. November 2006
Als erste Stadt wurde München zum zweiten Mal mit der Austragung des Nationals betraut und erstmals erstreckt sich der Wettbewerb über vier Tage. Auch bei den Teilnehmerzahlen setzt München neue Maßstäbe:
180 Teilnehmer im Einzelwettbewerb und 40 Teams treten gegeneinander an und betreiten ein umfangreiches Rahmenprogramm von Sex- bis Rap-Slam.
Sieger Einzel: Marc-Uwe Kling
Sieger Team: Team LSD
Sieger U20: Lara Stoll
Leipzig 27. bis 29. Oktober 2005
Das livelyrix-Team richtet einen enspannten Wettbewerb in der Heldenstadt aus, der von einem Mammut-Finale im Werk 2 gekrönt wird. Zum ersten Mal treten "freie Teams" an mit Slammern aus verschiedenen Städten. Und ein freies Team liegt dann im Finale auch vorn.
Sieger Einzel: Volker Strübing
Sieger Team: Tha Boyz with tha Girlz in tha Back
Sieger U20: Nadja Schlüter und Krok
Stuttgart 29. bis 31. Oktober 2004
Eine Slam, der Geschichte schrieb: Vor beeindruckender Zuschauerkulisse
und trotz harter und qualitativ hochwertiger Vorrunden, entscheidet zum
ersten Mal ein Schweizer das Finale für sich.
Sieger Einzel: Gabriel Vetter
Sieger Team: Tübingen
Sieger U20: Lino Wirag
Darmstadt und Frankfurt 2. bis 5. Oktober 2003
Zum ersten Mal richten zwei Städte gemeinsam einen German International
Poetry Slam aus. Der wächst weiter: über 100 Dichter messen sich im
Einzel- und Teamwettbewerb. Erstmals wird ein neues Abstimmungssystem
eingeführt: Das gesamte Publikum entscheidet über Sieg und Niederlage.
Sieger Einzel: Sebastian Krämer
Sieger Team: Passau
Bern 19. bis 21. September 2002
Der Verlag "Der gesunde Menschenversand" richtet einen fantastischen
GIPS 2002 aus, der von insgesamt 2000 Zuschauern und fünf Fernsehteams
(u.a. Viva, 3sat, SF) beobachtet wird.
Im Einzel: 64 Slammer aus 31 Städten. Teams:17.
Sieger Einzel: Lasse Samström (Bonn)
Sieger Team: Wuppertal
Hamburg 15. bis 17. November 2001
Neun Schweizer und ein Team aus Wien machen definitiv eine Namensänderung nötig, der National wird zum 5. German International Poetry Slam (GIPS).
Teams: 15, Einzel: 52.
Sieger Einzel: Sebastian Krämer (Berlin, Südslam)
Sieger Team: Winterthur
Düsseldorf 30. September bis 3. Oktober 2000
15 Teams im Gruppen- und 40 Slammer im Einzelwettbewerb nehmen teil ,
u.a. auch Delegationen aus Wien und der Schweiz. Die große Anzahl an
Teilnehmenden macht erstmals Vorrunden nötig, der National wird zur
dreitägigen Veranstaltung. Gastgebende Slammaster und MCs im "zakk" sind
Robby Göllmann und André Michael Bolten.
Sieger Einzel: Jan Off (Braunschweig)
Sieger Team: Aachen
Weimar Oktober 1999
Gastgeber ist der Bremer Rap-Poet Bastian Böttcher. Da er in dieser Zeit in
Weimar wohnt, findet der dritte National am letzten Wochenende im Oktober
in der "Kulturhauptstadt Europas" statt. Es treten an: 20 Personen im Einzel-
und 11 Teams im Teamwettbewerb.
Sieger Einzel: Tracy Splinter (heute Hamburg)
Sieger Team: Tübingen
München 13./14. November 1998
Ko Bylanzky und Rayl Patzak sind die gastgebenden Slammaster und MCs
dieses Nationals mit 20 Einzelteilnehmern und 11 Teams in der Bongo-Bar.
Am Eröffnungsabend hat der Film "Slam Nation" Europa-Premiere. Marc
Smith, der Erfinder des Poetry Slam und Gründervater der Bewegung, ist Gast
der Veranstaltung. Der National Champion Lentz wird 2001 den Ingeborg-
Bachmann-Preis gewinnen.
Sieger Einzel: Michael Lentz (München)
Sieger Team: Köln
Berlin Oktober 1997
Organisiert von Slammaster Wolfgang Hogekamp findet im Oktober der erste
National im "Ex 'n' Pop" statt. Die teilnehmenden Städte (Berlin, Hamburg,
Düsseldorf, Bremen und München) machen die Austragungsorte für die
ersten fünf Nationals unter sich aus.
Sieger Einzel: Bastian Böttcher (Bremen)
Sieger Team: Hamburg
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