Slam2007 - in
Berlin
10
Jahre Deutschsprachige Meisterschaften im Poetry Slam in Berlin
Europas größtes Festival für
Bühnenliteratur
vom 3.-7. Oktober 2007
SLAM POETRY
IN BERLIN... so geht's weiter:
Jeden 1. Dienstag im Monat:
Kato-Slam
im Kato
-Bahnhof Schlesisches Tor
Infos: www.katoslam.de
Jeden 1. Mittwoch im Monat (ab 4.3.!):
Berliner Wald
am U-Bahnhof Schlesisches Tor
Infos: www.berliner-wald.de
Jeden 1. Freitag im Monat:
Rosi'Slam
im Rosi's, Friedrichshain
Infos: www.rosislam.de
Jeden 3. Freitag im Monat:
Bastard-Slam
im Festsaal Kreuzberg
Skalitzerstr.130
Infos: www.epoet.de/spokenwordberlin
Publikum stürmt für
Poetry Slam den Admiralspalast: Vier Tage Bühnenliteratur auf
höchstem Niveau
PRESSEMITTEILUNG
(Download: WordDoc)
Ausverkauft vom Kato-Klub bis zum Admiralspalast -
spannende Inszenierungen der Gegenwart: Bilanz von 10 Jahren Poetry
Slam in Deutschland ist positiv wie nie zuvor
Die Jubiläumsmeisterschaften "10 Jahre Poetry Slam in
Deutschland" sind mit dem Slam2007 am Samstag, 6.10. 2007, ins Finale
gegangen. Für dieses Highlight des Festivals haben sich auf
dem Slam2007 zwölf der besten deutschsprachigen
Bühnenautoren in acht Vorrunden und drei Halbfinalen vom 3.-5.
10. qualifiziert: Neben den drei Berliner Größen
Volker Strübing, michaEbeling und Marc-Uwe Kling zogen der
schrillste Performer der Szene (Andy Strauß) sowie der
heimliche Champion Sebastian 23 ins Finale. Von den zehn gestarteten
Frauen des Festivals schaffte es Pauline Füg in die Endrunde.
Die lyrischen Töne vertrat neben ihr auch Mirco Buchwitz aus
Hamburg, während Heiner Lange und Maik Martschinkowsky mit
"Wurst" und "Tomate" den rund 1750 Zuschauern Heißhunger auf
Slam Poetry machten.
Zum Kochen brachten den Admiralspalast schließlich die drei
Besten in ihrem Performance-Duell: Scharri (Philipp Scharrenberg) und
Sebastian 23 (Bochum) rangen dem Publikum Höchstnoten ab, der
Slam-Champion von 2006 ließ sich seinen Titel jedoch nicht
nehmen: Mit einer Parodie auf die Medien setzte er sich mit der
absoluten Redefreiheit auseinander und schaffte es so, subjektive
Eindrücke zu Politik und Zeitgeschehen für die
gespannt lauschende Zuschauerschaft gekonnt auf den Punkt zu bringen.
Marc-Uwe Kling behielt somit das goldende Mikrofon und bekam einen
Zwei-Jahresvertrag der Marke BASE dazu. Zum Publikumsliebling in diesem
Finale wurde auch der Moderator des Abends Sebastian Krämer,
der von dem wunderbaren Pianisten Marco Tschirrpke begleitet wurde und
die Zeremonie dieses wichtigsten Poetry Slams des Jahres meisterhaft
gestaltete.
Hohes Niveau in den Texten bewiesen nicht nur die Finalisten im
Einzelwettbewerb, sondern auch die Teams: Noch vor dem Frankfurter Team
Word Alert überzeugte die erste Boygroup des Poetry Slam,
SMAAT, mit einer Collage aus Assoziationen, Beatbox und Spoken Word und
sicherte den Bühnenpoeten Lars Ruppel, Felix Römer,
Gabriel Vetter und Sebastian 23 den ersten Platz und die von Hugo Boss
gesponserte CD-Aufnahme.
Der in den Slam2007 integrierte U20-Poetry Slam für
Jugendliche bot für viele Zuschauer die
größten Überraschungen:
Überwältigend viele Jugendliche waren auf dem
Festival zu Gast und nutzten den motivierenden Zugang zur
Gegenwartsliteratur. Die 43 Slam-Poeten aus allen Teilen Deutschlands,
Österreich und der Schweiz boten in den drei
Qualifizierungsrunden spannende Texte, eine ausgereifte Performance und
Inhalte, die locker an das Niveau der Erwachsenen anknüpften.
Die im Jahr der Geisteswissenschaften unter der Leitung von Petra
Anders organisierte bundesweite Jugendmeisterschaft wurde
schließlich von dem 18-jährigen Berliner
Schüler Julian Heun gewonnen, der mit seinem Text
"U-Bahn-Terkan" gemeinsam mit seiner Zuhörerschaft auf
Sinnsuche geht: "Sag an, Terkan, woran kann man noch glauben?".
Glaubwürdig und lebendig kam der Poetry Slam 2007 in Berlin
und Umgebung an, und Hauptorganisator Wolf Hogekamp, der den Poetry
Slam in Deutschland initiierte, prophezeit dem Literaturformat
weiterhin hohe Attraktivität beim Publikum, denn "beim Poetry
Slam wird die Gegenwart verhandelt".
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