Slam2007 - in Berlin
10 Jahre Deutschsprachige Meisterschaften im Poetry Slam in Berlin
Europas größtes Festival für Bühnenliteratur

vom 3.-7. Oktober 2007

SLAM IN BERLIN... so geht's weiter im Mai!

22. Mai: Berliner Wald
im Festsaal Kreuzberg
Skalitzerstr.130
Infos: www.berliner-wald.de

16. Mai: Bastard-Slam: Der Team Battle!
im Festsaal Kreuzberg
Skalitzerstr.130
Infos: www.spokenwordberlin.net

06. Mai: Kato-Slam!
im Kato
-Bahnhof Schlesisches Tor
Infos: www.katoslam.de

02. Mai: Rosi'Slam
im Rosi's, Friedrichshain
Infos: www.rosislam.de


28. März: Klötgen und Koslovsky
Slam-Show im Rosi's, Friedrichshain
Infos: www.kuk2.de

27. März: Berliner Wald
im Festsaal Kreuzberg
Skalitzerstr.130
mit Bas Böttcher, Yaneq, Gauner, Frank Kloetgen,Wolf Hogekamp, Paul Hofmann und Claudius Hagemeister
Infos: www.berliner-wald.de

21. März: Bastard-Slam!
im Festsaal Kreuzberg
Skalitzerstr.130
Infos: www.spokenwordberlin.net


Publikum stürmt für Poetry Slam den Admiralspalast: Vier Tage Bühnenliteratur auf höchstem Niveau

PRESSEMITTEILUNG
(Download: WordDoc)

Ausverkauft vom Kato-Klub bis zum Admiralspalast - spannende Inszenierungen der Gegenwart: Bilanz von 10 Jahren Poetry Slam in Deutschland ist positiv wie nie zuvor

Die Jubiläumsmeisterschaften "10 Jahre Poetry Slam in Deutschland" sind mit dem Slam2007 am Samstag, 6.10. 2007, ins Finale gegangen. Für dieses Highlight des Festivals haben sich auf dem Slam2007 zwölf der besten deutschsprachigen Bühnenautoren in acht Vorrunden und drei Halbfinalen vom 3.-5. 10. qualifiziert: Neben den drei Berliner Größen Volker Strübing, michaEbeling und Marc-Uwe Kling zogen der schrillste Performer der Szene (Andy Strauß) sowie der heimliche Champion Sebastian 23 ins Finale. Von den zehn gestarteten Frauen des Festivals schaffte es Pauline Füg in die Endrunde. Die lyrischen Töne vertrat neben ihr auch Mirco Buchwitz aus Hamburg, während Heiner Lange und Maik Martschinkowsky mit "Wurst" und "Tomate" den rund 1750 Zuschauern Heißhunger auf Slam Poetry machten.

Zum Kochen brachten den Admiralspalast schließlich die drei Besten in ihrem Performance-Duell: Scharri (Philipp Scharrenberg) und Sebastian 23 (Bochum) rangen dem Publikum Höchstnoten ab, der Slam-Champion von 2006 ließ sich seinen Titel jedoch nicht nehmen: Mit einer Parodie auf die Medien setzte er sich mit der absoluten Redefreiheit auseinander und schaffte es so, subjektive Eindrücke zu Politik und Zeitgeschehen für die gespannt lauschende Zuschauerschaft gekonnt auf den Punkt zu bringen. Marc-Uwe Kling behielt somit das goldende Mikrofon und bekam einen Zwei-Jahresvertrag der Marke BASE dazu. Zum Publikumsliebling in diesem Finale wurde auch der Moderator des Abends Sebastian Krämer, der von dem wunderbaren Pianisten Marco Tschirrpke begleitet wurde und die Zeremonie dieses wichtigsten Poetry Slams des Jahres meisterhaft gestaltete.

Hohes Niveau in den Texten bewiesen nicht nur die Finalisten im Einzelwettbewerb, sondern auch die Teams: Noch vor dem Frankfurter Team Word Alert überzeugte die erste Boygroup des Poetry Slam, SMAAT, mit einer Collage aus Assoziationen, Beatbox und Spoken Word und sicherte den Bühnenpoeten Lars Ruppel, Felix Römer, Gabriel Vetter und Sebastian 23 den ersten Platz und die von Hugo Boss gesponserte CD-Aufnahme.

Der in den Slam2007 integrierte U20-Poetry Slam für Jugendliche bot für viele Zuschauer die größten Überraschungen: Überwältigend viele Jugendliche waren auf dem Festival zu Gast und nutzten den motivierenden Zugang zur Gegenwartsliteratur. Die 43 Slam-Poeten aus allen Teilen Deutschlands, Österreich und der Schweiz boten in den drei Qualifizierungsrunden spannende Texte, eine ausgereifte Performance und Inhalte, die locker an das Niveau der Erwachsenen anknüpften. Die im Jahr der Geisteswissenschaften unter der Leitung von Petra Anders organisierte bundesweite Jugendmeisterschaft wurde schließlich von dem 18-jährigen Berliner Schüler Julian Heun gewonnen, der mit seinem Text "U-Bahn-Terkan" gemeinsam mit seiner Zuhörerschaft auf Sinnsuche geht: "Sag an, Terkan, woran kann man noch glauben?".

Glaubwürdig und lebendig kam der Poetry Slam 2007 in Berlin und Umgebung an, und Hauptorganisator Wolf Hogekamp, der den Poetry Slam in Deutschland initiierte, prophezeit dem Literaturformat weiterhin hohe Attraktivität beim Publikum, denn "beim Poetry Slam wird die Gegenwart verhandelt".